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Passt doch. Es ist Freitag der 13., der Winter kratzt herein samt seinen neblig-kalten Begleiterscheinungen und - dieses Jahr neu - der Schweinegrippe und die Band des Abends heißt The Horrors.
Weil Aberglauben ungefähr so super ist wie die Pharmaindustrie gleich wieder Schluss mit halblustigen Assoziationen und zurück zum Thema.
The Horrors kommen aus England, ihr Musikstil wird auf Wikipedia unter "Garage Rock, Garage Punk, Shoegaze, Post-Punk, Neo-Psychedelia" geführt und sie haben ziemlich prominente Fans, Trent Reznor zum Beispiel, Chris Cunningham (der für sie sein erstes Musikvideo seit gefühlt dem Koreakrieg gedreht hat) oder auch Damon Albarn. Mit letzterem arbeiten The Horrors - wenn sie gerade nicht auf der Bühne stehen - an Material für das neue Gorillaz Album, das 2010 erscheinen soll.
Wenn sie aber auf der Bühne stehen, so wie kürzlich in der Szene Wien (mit Support von Talkshow), dann ist das eine wilde Mischung aus Black Rebel Motorcycle Club und Joy Division. Sehr reduzierte Bühnenbeleuchtung, laut, intensiv, roh und mit nicht zu unterschätzendem Stylefaktor. Eine unbedingte Empfehlung.
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