Jacob Bellens - The Daisy Age (Wind Some Lose Some Records)
Wenn sich dänischen Kollaborationen um experimentellen Folk formen.




von Juliane Fischer
Wenn sich dänischen Kollaborationen um experimentellen Folk formen.




von Juliane Fischer
Alles, was das Grazer Dreigestirn The Uptown Monotones auf dem kriminell seichten Album "Crimimals" gestohlen wird, ist die Zeit der Hörer.
Feine Kinderserie über Werwölfe mit üblichen Früh-Teenie-Problemen, die hier aber ernst genommen und gelungen abgehandelt werden.




von Martin Mühl
Julian Pölsler verfilmt »Die Wand« schlüssig und in willkommenen Bildern. Die große Stärke des Buchs, im Kopf des Lesers Eigenes entstehen zu lassen, gelingt aber nicht.




von Martin Mühl
Ungewöhnliche Krimiserie um einen Anwalt und seine der Realität entlehnten Fälle. Es geht nicht darum, wer schuldig ist, sondern um die Geschichte dahinter.




von Martin Mühl
»Sons Of Anarchy« ist nur nicht überaus hervorragend gemacht und besetzt, sondern es nimmt sein Sujet und seine Konflikte trotz aller Klischees auch noch überraschend ernst.




von Martin Mühl
Eine Rächerfigur namens Red Eagle räumt unter den korrupten Spitzen der thailändischen Gesellschaft gehörig auf. Diverse Gegenstrategien scheitern in teils sehr gekonnten Kampfszenen. Angesichts der Überfülle an stickigen Thai-Kick-Filmen wirkt »Red Eagle« überraschend urban-westlich.
Ein Computerspezialist und ein Ex-Geheimdienstler verhindern von einer Maschine vorhergesagte Verbrechen. Solide und gut gemacht, wirkt die Serie durch die Abschlossenheit pro Folge aber irgendwie nicht modern.




von Martin Mühl
Vermeintlich hoffnungsfroh macht sich eine Raumschiffcrew mit archäologischer Expertise auf die Suche nach dem Ursprung des Erdenlebens. Große Hoffnung hat die große Enttäuschung im Gepäck: der vermeintliche Garten Eden verwandelt sich in gut gemachter Giger-Ästhetik in die Hölle pur.
Ein beinahe überraschend guter Spielberg-Film über die letzten Monate im Leben von Abraham Lincoln und Politik als System.




von Martin Mühl
So glatt das Consulting Business hier sein soll, so glatt bleiben die Herrenwitze. Sehenswert ist »House Of Lies« dank Don Cheadle dennoch.




von Klaus Buchholz
Tadellose Serie über den Bau einer Eisenbahnstrecke im Wilden Westen. Menschlichen Zwiespalt findet man allerorts auf dem Weg gen Westen, die ganz große Entgleisung bleibt jedoch aus.




von Reiner Kapeller
Inmitten tiefwinterlicher Wildnis, nahe der kanadischen Grenze, versucht ein kriminelles Geschwisterpaar dorthin zu flüchten. Stefan Ruzowitzkys in Western-Manier inszenierter Krimi dekliniert das Harte-Jungs-Genre gekonnt und schlüssig durch.
Auch in dieser Episode von »Twilight« können sie nicht wirklich voneinander lassen: Edward, Bella und Jacob probieren sich als Jung-Erwachsene. Hochzeit, Flitterwochen, Intimität und Schwangerschaft.
»Blank City« erzählt ausführlich vom No-Wave-Kino der 80er und nebenbei vom fast beispielhaften Durchtränken eines Stadtteils mit Kunst.




von Klaus Buchholz
In der Wüste zur Oase gefunden: Ghost Box Orchestra machten trockenen Psych-Rock. Auf ihrer neuen Platte gibt es die volle Dröhnung.




von Luise Wolf
Empire Of The Sun erschlagen einen sanft mit positiver Energie und Falsetto-Filter-House. Synthpop fürs Stadion in der Optik von »Final Fantasy«.




von Martin Riedl
Ein Debüt, das stimmiger kaum sein könnte. Comfort gibt dem Dub-House mit Ruhe, Gelassenheit und Erfahrung seine Sexyness zurück.




von Kevin Reiterer
These New Puritans sind heute eher Konzept denn Band. »Field Of Reeds«, das bemerkenswerte dritte Album der Engländer, bemüht sich um die totale Kunst.
Das Bett ist noch kalt. Eingehüllt von Dunkelheit fühlen sich Austra am Wohlsten. Dort, wo der jedermann zum Philosophen wird. Dort und am Dancefloor.