review - musik - album
The Maccabees - Wall of Arms
social widgets
Gleich zu Beginn sorgt eine nervöse, gehetzte Stimme für Spannung.
Düstere Arcade Fire Klänge, schwere Bässe und getriebene Gitarren jagen einen durch das Album - hinein in eine lyrische Isolation. Wären da nicht diese zuckersüßen Melodien könnte man schier verzweifeln. Die schwermütigen Songs taumeln zwischen Indie- und Art-Pop immer ein wenig am Rande des Mitweinens vor sich hin. Nicht zuletzt aufgrund des eigenständigen charismatischen Gesangs von Orlando Weeks, der diesmal deutlich voluminöser ausfällt als noch beim Debüt 2007, ein uneingeschränkt überzeugendes Album, auch weil die raffinierten Texte ganz ohne Pathos daher kommen. Die Maccabees sollten mit „Wall of Arms“ den Aufstieg in die Premiere League endgültig geschafft haben.
(8/10)
kommentare
mögen auf facebook
Top Reviews letztens
01. Wie kommt das Salz in das Meer - Review Buch: Brigitte Schwaiger
02. Tiny Little Widgets - Review Musik: Martin Eyerer
03. Nervöse Welt - Review Musik: The Who The What The Yeah
04. What A Fine Mess We Made - Review Musik: Various Artists
05. Rising - Review Musik: From Dawn To Fall



Retour
Kommentar abgeben mit deinem thegap.at-Account