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The Jezabels - Prisoner
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Australien: ein Kontinent voller Outback und staubiger Straßen und mitten drin immer wieder einem Fleck Urbanität. Vertonung: The Jezabels.
Inbrünstige Gefühle sind für Sängerin Hayley Mary kein Tabu, dicht klingt „Prisoner“ zuweilen, theatralisch, und wenn die Orgel einsetzt, durchaus klaustrophobisch. Irgendwie hat das etwas von The National. Die Drums, die Stimmung, die Songstrukturen. In der Heimat der Jezabels stieg das Debüt auf Anhieb auf Platz 2 der Australian Official Charts ein. Beim letzten Charts-Export aus Down Under dominierte das Leise, Gehauchte. Hier wird ganz laut herausgebrüllt, wo man – symbolischem Interaktionismus sei Dank – die Welt verortet. Dabei ist „Endless Prisoner“ ziemlich nahe am perfekten Popsong, ohne die schwülstige Laszivität einer Lana Del Rey oder das Plasitk-Geträllere einer Katy Perry allerdings. Und auch sonst kann man nicht allzu viel bekritteln. Mit „Prisoner“ geht’s los, „Catch Me“ heißt es zum Schluss. Eine schöne runde Geschichte also, an deren Ende unbegrenzte Freiheit steht. So soll’s sein.
(7/10)
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