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MAdoppelT - Hybrid
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Musikalisch abwechslungsreiche Kost des Rappers aus Floridsdorf. In Sachen Reimtechnik leider kein großes Tennis.
Bereits der Albumtitel „Hybrid“ deutet eine gewisse stilistische und musikalische Vielfalt an. Und tatsächlich sind die 13 Tracks des Albums ausnehmend heterogen, was schon durch die vier verschiedenen Produzenten erklärbar ist, die für die Stücke am Werk waren. Fünf Nummern stammen vom alten Weggefährten Brenk, der sowohl westcoast-beeinflusste, rhythmus-lastige Jiggy-Beats („Zeig mir wo du bist“, „Hunga“), als auch soulige Stücke mit feinen Samples und hochgepitchten Vocals („Wünsch dir was“) beisteuert. Den Großteil des Albums hat diesmal aber Santo produziert, der seinen Tracks die nötige Glätte verpasst, um im Formatradio bestehen zu können, dazu aber viel zu oft in die abgeschmackte Synthie-Streicher-Kiste greift. Bei den musikalisch recht unterschiedlichen Ansätzen ist der rote Faden, der sich durch das Album zieht, MAdoppelT’s leider bestenfalls mittelmäßige sprachliche Ausdruckskraft. Die oft sehr einfach gestrickten und unexakten Reime muten bisweilen wie eine unfreiwillige Antithese zu den technisch komplexen, von geistreichen Wortspielen, Referenzen und Punchlines nur so strotzenden Texten eines Ausnahmelyrikers wie Kamp an. Da ist in Wien schon mehr gegangen.
(5/10)





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