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Er ist tot, Jim - An der Spitze ist für alle Platz
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Man muss nicht Star Trek lieben (Bandname!), um dieser Band seine Sympathien entgegen zu bringen. Die Texte bergen Explosionsgefahr.
Das Wiener Quartett Er ist tot, Jim rund um Sänger Peter Vandor hat eine kritische Erdenmission, und diese verpackt sie in ebensolche Lyrics. Mit ihrem nachdenklichen Beziehungssong „Gartenbau“ verfehlten sie zwar hauchdünn den ersten Platz beim diesjährigen Protestsongcontest, schufen aber mit der Zeile „Wir hatten nie ein 68, und ich hab mal wo gelesen – so was rächt sich!" so ganz nebenbei einen traurigen Leitsatz einer ganzen Generation und lieferten die damit verbundene Erklärung, warum es hierzulande wohl kaum zu einer Revolution kommen wird können. Musikalisch siedeln sie ihre Songs zwischen Punkrock, Ska und Funk an, wo bei vor allem der Bass zahlreiche clever arrangierte Motive vorgibt. Die mehrschichtigen Songs sind textlich niemals nur aufs Jammern beschränkt, sondern zeigen alltägliche Missstände auf – manchmal sogar in Liebeslieder verpackt - und mahnen uns etwa, nicht zu hirnlosen Cyborgs zu mutieren. Für Er ist tot, Jim sollte nach diesem Album auf alle Fälle noch ein Plätzchen an der Spitze frei sein.
(7/10)
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