review - musik - album
Aloe Blacc - Good Things
social widgets
Brüder und Schwestern, verneigt euch vor dem Herrn im weißen Anzug. Die Reinkarnation von Love & Happiness schmachtet Soul bis das Eis schmilzt.
Das Stakkato von „I Need A Dollar” begleitete uns ubiquitär durch Radiostationen, Handys und amerikanische TV-Serien. Dabei wollte E. Nathaniel Dawkins, der bürgerliche Name von Aloe Blacc, eigentlich nur ein bisschen Freude, Glückseligkeit und Liebe in die Herzen tragen. Zusammen mit dem kongenialen Leon Michaels von El Michels Affair wurde das Album „Good Things” produziert und für ein weiteres Neo-Soul-Wunder auf Stones Throw (nach Mayer Hawthorne) gesorgt. Einmal surrt die Orgel zärtlich in das von Bläsern gespickte „Green Lights” – Al Green lässt grüßen. Ein andermal holt Aloe den dreckigen Funk raus („Hey Brother”). Als Sohn panamaischer Eltern weiß er jedoch auch, wie hart das Leben ist und erzählt in „Life So Hard” zur Abwechslung nicht vom weiblichen Geschlecht. Aloe schwärmt außerdem für Mid-1970er Album-Cover-Kitsch und lässt sich daher mit Anzug und roter Fliege ablichten. Chic trifft viel Seele und mit „The Grand Scheme” auch eine fantastische Live-Band. Superb.
(8/10)
kommentare
sozialisieren auf facebook
Top Reviews letztens
01. Wie kommt das Salz in das Meer - Review Buch: Brigitte Schwaiger
02. Tiny Little Widgets - Review Musik: Martin Eyerer
03. Nervöse Welt - Review Musik: The Who The What The Yeah
04. What A Fine Mess We Made - Review Musik: Various Artists
05. Rising - Review Musik: From Dawn To Fall



Retour
Kommentar abgeben mit deinem thegap.at-Account