Bastille - Bad Blood (EMI)
Wenn Tears For Fears in den Achtzigern als seelenlos galt, haben sie hier würdige Erben bekommen – Emotionspoprock für Leute, die Ikea originell finden.
Wenn Tears For Fears in den Achtzigern als seelenlos galt, haben sie hier würdige Erben bekommen – Emotionspoprock für Leute, die Ikea originell finden.
Dort wo früher Franz Ferdinand und The Editors Beinchen in Röhrenjeans zum Zappeln brachten, pressen diese Briten nun neuen Saft in alte Schläuche.
Subtile Sexiness – Suuns sind verstörend. Sie produzieren mit ihrer Musik seltsam deformierte Bilder, von denen man sich schwer abwenden kann und bestätigen damit erneut die Faszination des Devianten.
Berlins First Lady of Techno schlägt nach ihrem missglückten „Dust“ einen experimentierfreudigeren Pfad ein und trifft dort auf Avantgarde und Emotionen.




von Kevin Reiterer
Nostalgietrip in die Zeit des säurehaltigen House. 909-Patterns, 303-Gezwitscher, Schwulst, Kitsch, religiös anmutendes Pathos.




von Thomas Wieser
Treffen sich Frau, Tape Recorder und Lo-Fi-Ästhetik im Wohnzimmer. Wer hätte gedacht, dass eine derartige Kombination dermaßen viel Glamour versprühen kann?




von Reiner Kapeller
Willkommen in der Atmosphäre, beim Versteckenspielen im faden Emo-House von Mano Le Tough.




von Martin Riedl
Grundsolider Dub/ Reggae, nicht unbedingt aufgewertet durch die stimmlichen Beiträge eines mental nicht mehr so fitten älteren Herren.




von Thomas Wieser
Keine andere Alternative-Rockband schreibt gleichermaßen kraftvolle und zärtliche Songs wie Biffy Clyro. Selbst ein Doppelalbum kann ihnen nicht viel anhaben.




von Reiner Kapeller
Pompöser Orchesterrock, der keinen Hehl um seine Lehrmeister macht. Die Australier laden Queen, Muse und die Beatles zur Theaterpremiere.




von Reiner Kapeller
Rumäniens Aushängeschild in Sachen Futuristic Techno und erzählenden Musikstücken, hat sich mit „Gordian“ sichtlich weiterentwickelt.




von Kevin Reiterer
Gut gezimmertes Best-of aus Konzept-EPs – zwischen Post-Brit-Pop und Filmmusik über Franziskanermönche und Bodybuilderinnen.
Traurig, verträumt, melancholisch – Adjektive, die im Lexikon wohl unter dem klassischen Singer-Songwriter-Album stehen würden, klingen bei Winston Yellen viel gehaltvoller.
Bloodgroup schaffen es weiter weg von einem inoffiziellen The Knife-Tribute-Ensemble hin zu einem eigenständigen und hochwertigen Elektropop-Quartett.
Eine Collage an Einzelschicksalen, die jede Möglichkeit für Herzschmerz genussvoll auskostet. Nur knapp schrammt dieser Film am ganz, ganz großen Kitsch vorbei.




von Martin Riedl
Dezent-subtile an Post-Dubstep geschulte Electronica- und Future Garage/Bass-Tracks mit melancholischem Indie-Feeling.




von Thomas Wieser
Der Angsthase schmälert seine Furcht und erzählt von den unheroischen Taten aus einem Abstand der Weisheit.




von Juliane Fischer
Von den Fundstücken aus Papas Plattenkiste haben sie den Staub weggepustet und daraus frische, dringliche Songs mit Country-Einschlag gemacht. Die meisten davon taugen sogar etwas.




von Sandra Bernhofer
Die Devise des Northern Soul Trios aus Manchester heißt Beständigkeit und Melodienreichtum.
Die Rückkehr des Pathosapostels IAMX. Elektrorock mit zornigem Punkgeschrei. Das hat inzwischen fast schon etwas Klebriges & Spirituelles.




von Martin Riedl