Portugal The Man - Censored Colours (Defiance Records)




von Stephan Bruckner
Hexen – die mystischen Frauenfiguren haben sich längst ihren Platz im (pop-)kulturellen Gedächtnis gesichert. Ob als Projektionsfläche feministischer Theorien oder als Inventar einer gruselig-sexualisierten Gegenwelt: Hex´ sells, könnte man sagen.
Heartland ist ein orchestriertes Konzeptwerk geworden, das mit seinen episch komplexen Arrangements bezaubernde Pop-Songs zu Tage fördert.




von Klaus Buchholz
Es sind vor allem die Anleihen aus der österreichischen Realität, die dieses Buch so attraktiv machen: Bad Fucking verliert auf den internationalen Finanzmärkten viel Geld beim Spekulieren mit Gemeindegeldern.




von Martin Zellhofer
Pantha du Prince unterstreicht mit dem dritten Album seinen Ausnahmestatus. Hier kommt sternenklarer Autorentechno.
Soundwissenschafter Hendrik Weber alias Pantha Du Prince hat mit Osloer Musikern unter dem Namen The Bell Laboratory 45 Minuten sakral-perkussiven Sound komponiert, der gewöhnlicher Clubmusik fremde Impulse gibt, sie sogar übertrifft.




von Moritz Gaudlitz
„Liebe(n)“ entpuppt sich als Allegorie vor dem Hintergrund ganz anderer Wesen und Welten.




von Luise Wolf
Paris Suit Yourself klingen nach aufregend anderem Pop-Lärm und nach Live-Konzerten, die sich der eigenen Entgrenzung mit viel Spaß nähern.




von Klaus Buchholz
Herzrasen vorprogrammiert!
Maxïmo Park haben sich daran gewöhnt, im medialen Rampenlicht zu stehen. Und auch ihr neues bereits drittes Album hält dem mittlerweile gehörigen Erfolgsdruck stand.
Passion Pit aus Massachusetts sind der neue Aufguss für die Indie-Disco.




von Klaus Buchholz
Best Of-Platte zur Live Reunion der subjektiv – und objektiv sowieso – besten Band der 90er. Indie, besser als das Leben.




von Martin Mühl
David Peace ist ein junger Klassiker. Und das zu Recht.




von Martin G. Wanko
Peaches treibt auf ihrer vierten Platte ihren feministischen Electroclash weiter voran. „I Feel Cream“ hat viel vom typisch verrucht-düsteren Peaches-Sound, zeigt aber auch zartere Facetten der Künstlerin.
Vertonte Epiphanien – Sollte jemand vorhaben, sich bald mitsamt Drink verträumt den Sternenhimmel anzusehen, empfiehlt es sich dabei Peaking Lights aufzulegen. Paradiesisch.