N.A.S.A. - The Spirit Of Apollo (Anit/Edel)
Ja, diese nordamerikanisch-südamerikanische (daher der Bandname) Freundschaft kennt den ganzen gekühlt-geschmacksicheren Musikkram der letzten 20 Jahre persönlich – exquisite Gäste bis zum letzten Bit.
Ja, diese nordamerikanisch-südamerikanische (daher der Bandname) Freundschaft kennt den ganzen gekühlt-geschmacksicheren Musikkram der letzten 20 Jahre persönlich – exquisite Gäste bis zum letzten Bit.
The Neptunes wissen fantastische Singles zu produzieren. N.E.R.D produzieren im direkten Vergleich dazu auch 2010 eher fade Alben.




von Klaus Buchholz
Songs Eben
Peter Nachtnebel sammelte Texte über US-Songwriter, die nun mit leichter Verspätung auf den Markt kommen: Fein, aber zusammenhanglos.




von Martin Mühl
Nagel (Thorsten Nagelschmidt), ehemaliger Sänger der Punkrock-Band Muff Potter, debütierte 2007 mit seinem lesenswerten, vermutlich halbfiktiven Tourtagebuch als Sänger einer fiktiven Band.




von Martin Zellhofer
Die definitive Sammlung uncooler Musik. Nicht einmal Ironie-Champions kommen Xaviers Gefühlsleib bei. Er ist der Auto-Immun-Ghandi deutschsprachiger Musik.
Brutal, brutaler, Nails: Schon lange kein so extremes Album mehr gehört. Und das bei einer krass guten Produktion. Grind/ Crust/ Hardcore allerbester Güte.
Naive New Beaters wollen mittels Electro-Rock-Rap sehr lustig und Indie-Pop sein. Das gelingt dem französischen Trio aber nur sehr selten.




von Klaus Buchholz
Fröhliche Seichtgebiete
Mit den richtigen Referenzen stürmt ein neuseeländisches Quintett den Pophimmel. Die feinen Unterschiede sind ihnen dabei egal.
Episch, melancholische Klangwelten vereinen sich mit Country und Blues-Anleihen zu einem stimmigen Ganzen. Wunderbares Theater für die Ohren.




von Lisa Dreier
Albumtitel wie „Ontology Of Noise“ sind solche, bei denen je nach Erziehung entweder das Lächeln gefriert oder die Synapsen freudig Ringelrei tanzen. Reiche Eltern haben vor solcher Musik gewarnt.
Albumtitel wie „Ontology Of Noise“ sind solche, bei denen je nach Erziehung entweder das Lächeln gefriert oder die Synapsen freudig Ringelrei tanzen.
Immer und immer wieder stellen wir uns die Frage wo der Mensch beginnt, endet, was »Menschsein« denn bedeutet?




von Nuri Nurbachsch
Elektronische Bettschwere und herbstliche Wolkentage vs. Fieberträume und Zuckerwatte. Elegant charmant, kosmisch und unverbesserlich melancholisch.




von Juliane Fischer
Auch nach 30 Jahren bleiben die Briten ihrem Highspeed-Metal/Grindcore treu. Neu allerdings: Ungewöhnlich viele Songs mit Rhythmus.
Wenn das Debüt »Illmatic« als drittbestes HipHop-Album der 90er gilt, was soll man da noch erwarten? Und warum sind sich plötzlich alle einig, dass das jetzt Nas’ zweitbestes ist?
Latenter Afrozentrismus verpackt in Reggae, Dancehall und HipHop. Solides Konzeptalbum zweier Genre-Größen.