Eagle Seagull - The Year Of How To Book (Pias)
Schöne Lyrics, verpackt in theatralische Melodien. „The Year Of How To Book“ klingt durch Violinen-Verstärkung wie ein Märchen.




von Evelyn Baier
Schöne Lyrics, verpackt in theatralische Melodien. „The Year Of How To Book“ klingt durch Violinen-Verstärkung wie ein Märchen.




von Evelyn Baier
Die Höschen fliegen wieder
Enge Hosen, schmissige Song-Titel, jede Menge Selbstüberschätzung, billig krachende Gitarren und stampfende Boogie-Rock-Rhythmen – das war in den 70er Jahren die kommerzialisierte Variante klassischer Rock'n'Roll-Mythen. Auf ihrem dritten Album kokettieren die Eagles Of Death Metal nach wie vor mit all diesen Signalen verschwitzter Männlichkeit.




von Werner Reiter
Die Songs von Ear Pwr versteigen sich in artifiziellem Gestus und drücken sich mit schweren Synth-Schwaden um die saftigste Melodie.
Formal gesehen könnte es sich bei „Washington Square Serenade“ um die Abschiedsplatte des ewigen Outlaws Steve Earle handeln.




von Georg Cracked
Tiefgang bis zum Erdmittelpunkt
Dylan Carlson gilt als Urvater des Drone. Mit Earth ergründet er seit 20 Jahren die Kraft der Gravitation. Und die ist facettenreicher als gemeinhin angenommen.




von Werner Reiter
Instrumentaler Drone zum Abtauchen und Ausklinken. Auch als alternativer Soundtrack zum Jarmusch-Acid-Western “Dead Man” geeignet.




von Claire Benedikt
Ian McCullochs Stimme hat über die Jahre nichts an Charisma eingebüßt, sondern an Tiefe und Nachdrücklichkeit gewonnen.
Was Echologist in seinem Labor untertags gezüchtet hat, kann an Tiefe kaum übertroffen werden. Trippiger Dub-Ambient mit Basswellen aus Atlantis.




von Johannes Piller
Ein amerikanischer Songwriter entdeckt in Europa wieder seine Liebe zur Musik. Sein bluesrockiger Erfahrungsbericht ist nur bedingt spannend.




von Kirin Kohlhauser
Ein Album, das die Trennung schon im Titel führt und aus dem Ende einer Liebe das Beste macht: berührende Songs voller Survival-Melancholie.




von Rainer Krispel
Jimmy Edgar morpht den Laptop-Funk seiner Warp-Anfangstage zu sexgeschwängertem Disco-Pop. Von jedem anderen wäre das lächerlich.
Der Schmäh mit den neogotisch vokalen Drohgebärden geht diesmal nicht auf. Hatten die beiden Vorgänger-Alben noch einen gangbaren Weg aus der Gothic-Einbahnstraße aufgezeigt, so gleicht dieses Album leider einem abrupten U-Turn.