Man sagt gerne, dass heutzutage nur noch die Qualität einer Idee zählt, weil die Budgets für das ganze Drumherum-um-die-Musik ohnehin auf fast Null geschrumpft seien. Ganz selten stimmt das auch. Viel öfter stimmt allerdings, dass nur mit teurer Ausstattung und kostspieligen Technik-Spielereien ebenso wenig zu holen ist, wie mit schlecht verpackten Genialitäten.
Wie man den richtigen Mittelweg findet, führen derzeit etwa die New Yorker Yeasayer vor: Eigens designte Schrift, psychedlisch-atmosphärische Website, ethno-futuristische Videos. Einsatz der Möglichkeiten dort wo es nötig ist. Da lässt Nikolaus Ostermanns Begeisterung für das neue Album leicht nachvollziehen.












