Tapetenwechsel?
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tocos im comicfieber
Stefan Niederwieser
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Tocotronic erweisen sich als wahre Entenhausen-Connaisseure: vor ein paar Tagen unterhielten sie sich ausführlich über die Welt von Donald, Supergoof, den Dandy Gustav Gans, Primus von Quack, die Panzerknacker als Punkband, usw. Das ganze Interview mit dem Tocotronic-Urtrio Jan, Dirk und Arne gibt es hier zum Nachlesen.

 

Stefan Niederwieser am 30.01.2010 um 20:50 | Permalink

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redaktionsticker
Stefan Niederwieser

Man sagt gerne, dass heutzutage nur noch die Qualität einer Idee zählt, weil die Budgets für das ganze Drumherum-um-die-Musik ohnehin auf fast Null geschrumpft seien. Ganz selten stimmt das auch. Viel öfter stimmt allerdings, dass nur mit teurer Ausstattung und kostspieligen Technik-Spielereien ebenso wenig zu holen ist, wie mit schlecht verpackten Genialitäten.

Wie man den richtigen Mittelweg findet, führen derzeit etwa die New Yorker Yeasayer vor: Eigens designte Schrift, psychedlisch-atmosphärische Website, ethno-futuristische Videos. Einsatz der Möglichkeiten dort wo es nötig ist. Da lässt Nikolaus Ostermanns Begeisterung für das neue Album leicht nachvollziehen.

Stefan Niederwieser am 11.03.2010 um 20:14 | Kommentare | Permalink

Johanna Stögmüller
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46 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher wünschen sich laut einer vom Standard in Auftrag gegebenen Market-Umfrage eine Alternative zu Heinz Fischer und Barbara Rosenkranz für die anstehende Bundespräsidentenwahl. Bittesehr! Einmal würd's doch noch gehen: Schon bei der Bundespräsidentenwahl 1998 hatte sich Richard "Mighty Mörtel" Lugner ins Rennen um das Büro in der Hofburg gestürzt und 9,9% Prozent der Stimmen bekommen. Das heißt: 413.066 Wahlberechtigte haben damals ihr Kreuzerl für Lugner gemacht. Angesichts des derzeitigen Trauerspiels (die OSZE plant die Entsendung von internationalen Wahlbeobachtern, die vor allem die Arbeit der Wahlbehörden, die Medienberichterstattung, die Kandidatenregistrierung und den Wahlkampf prüfen sollen) stellt sich die Frage, was schlimmer ist: 413.066 Menschen, denen durch Reality-Soaps im Privat-TV scheinbar jeglicher Bezug zur Realität abhanden gekommen ist oder eine Frau, die an trauriger Skurrilität nicht mehr zu übertreffen ist?

Johanna Stögmüller am 09.03.2010 um 16:01 | Kommentare | Permalink

Manfred Gram

Die außerordentliche Website Unhappy Hipster (http://unhappyhipsters.com/) sagt und zeigt einem, dass es unter Designer-Oberflächen und hinter Neo-Biedermeier Fassaden ganz schön brodelt. Wohnst du schon wieder, oder lebst du noch immer?

Manfred Gram am 07.03.2010 um 16:02 | Kommentare | Permalink

Johanna Stögmüller
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Die dicken Tränensäcke wird sich Österreichs Hefenbruder Nummer eins, Ex-Bawag-Generaldirektor Helmut Elsner, vermutlich nicht wegcremen können. Untersuchungshaft in der Josefstadt ist halt kein Wellness-Urlaub auf St. Barts. Hätte er dort in der Karibik nur besser auf die paar Millionen aufgepasst … Helmut Elsner sitzt jetzt seit drei Jahren in Untersuchungshaft. Untreue, schwerer Betrug und Bilanzfälschung wird ihm vorgeworfen – im Juli 2008 wurde er nicht rechtskräftig zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt. Damalige Partner in crime (z.B. Wolfgang „Ich schwitze, also bin ich“ Flöttl) genießen währenddessen ihre Freiheit. Von Justizskandal ist jetzt die Rede und der alte, kranke Elsner selbst spricht im Format-Interview von Geiselhaft. Ja, die Justiz ist nicht unfehlbar. Und dann war ja auch noch Wirtschaftskrise. Und die hat gezeigt, dass auch noch andere mächtig Dreck am Stecken haben.

„Das ist mein Schnellschuss-Banken-Plakat, irgendwie blöd, aber vielleicht passt es ja wo hinein …“, schrieb uns Julius Deutschbauer. Der Plakat-Künstler und Archivar in erfüllungsbehilflicher Mission (Bibliothek der ungelesenen Bücher) fordert „Freiheit für Elsner“ und setzt sich dazu auf ein idyllisches Bankerl vorm Schweizerhaus – wie passend. Dass er sein Werk selber „irgendwie blöd“ findet gefällt uns ganz gut, weil die Sache mit dem alten, kranken Mann, der noch dazu so große Tränensäcke hat, ja schön langsam zur Farce wird. Ein angeblich „blödes Plakat“ hat eben auch ein wirklich blödes Thema verdient.

Johanna Stögmüller am 02.03.2010 um 12:53 | Kommentare | Permalink

Klaus Buchholz

Die Killerbienen fliegen wieder. Diesmal aber nicht aus den Reihen des Wu-Tang Clans, sondern direkt aus Wien. Von „NazarFakker“ zum „Persischen Obama“ und nun zum aggressiven Insekt mit spitzem Stachel. Der zum Brachialen neigende Straßenästhet Nazar lässt wieder grüßen, diesmal mit seinem, ebenfalls aus Österreich kommenden, Rap-Kollegen Raf Camora. Ihr gemeinsames Album „Artkore“ (Originalität scheint ihre Sache hier nicht zu sein) erscheint am 12. März. Wer will, kann jetzt schon mitsummen.

Klaus Buchholz am 26.02.2010 um 16:29 | Kommentare | Permalink

Lisa Stadler
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Die Schweizer Nachbarn sind uns in Sachen Internet einfach voraus: Bei blick.ch gibt es den Star des Tages, den man mit der magischen (!) Brille begutachten kann. Ich will hier wirklich nichts vorwegnehmen, das müsst ihr selbst ausprobieren. Ähnliche Projekte sind bei uns in Planung, Vorschläge jederzeit willkommen.

Lisa Stadler am 26.02.2010 um 11:25 | Kommentare | Permalink

Manfred Gram
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Selbst gemacht – Tocotronic-Floskeln hin oder her – ist manchmal auch abseits von Selbstbefriedigung oder Selbstauslöschung super. Etwa wenn biologische Früchte (Marillen, Äpfel, Pfirsich usw.) zu Marmelade verarbeitet werden. Auf gute Marmelade kann man übrigens süchtig werden. Deswegen hat das Wiener Grafikdesignbüro Liga das Projekt „Jam Junkie Marmeladen“ ins Leben gerufen. Selbst gemachte Marmeladen werden in den dortigen Büroräumen gedealt, der Verkauserlös kommt der Organisation "Grüner Kreis", die suchtkranken Menschen Hilfe anbietet, zugute.

Die Mindestspende pro 282 ml Glas beträgt 6 Euro. Zu bestellen unter jamjunkie[at]gmx.at oder Tel.: 01-942 19 26. Und: Selbstabholung ist angesagt: LIGA, Haizingergasse 1-3/8, 1180 Wien

 

Kleiner Sortenüberblick, die vorhandenen Stückzahlen stehen davor.

60  Marillen: unser Klassiker, aus eigenen Königstettner Bio-Marillen, vollaromatisch!
12  Rosa Weingartenpfirsich: verführerisch und intensiv im Geschmack
9   Holunder/Apfel/Minze: etwas für LiebhaberInnen von Hollerbeeren, mit Apfel und frischer Minze
2   Hagebutten: aufwändigst verarbeitete, handverlesene Rarität
9   Rote Ribisel: was für Leute, die sauer lieben
13  Weißer Weingartenpfirsich: herb und aromatisch im Geschmack
5   Himbeere: purer Fruchtgeschmack, praktisch kein Zucker, für LiebhaberInnen
9   Heidelbeere: detto, es dominiert der säuerliche Fruchtgeschmack
9   Gelbe Tomate: mit Orangensaft versetzt, als süße eigenwillige Delikatesse
2   Zwetschke/Weingartenpfirsich: eine aromatische Sünde
29  Apfelmus: Aus Königstettner Bioäpfeln mit Zimt - ein Hochgenuss zum Rauslöffeln!
4   Tomatensauce: eine pikante Sauce aus vollreifen sommerlichen Bioparadeisern

Manfred Gram am 25.02.2010 um 13:09 | Kommentare | Permalink

Stefan Niederwieser
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Deutsche Rapgeschichte muss neu geschrieben werden: bereits 1980 reimte man hier im Staatsfunk, bot avanciertes Storytelling über die gute, alte Rockerzeit; vorgetragen in bestem, bundesdeutschen Entertainer-Flow. Das war damals cool so. Weil: das ZDF wurde erst ab Mitte der Achtziger zum Pensionistensender, der mit oberflächlichen Imitationen und Karikaturen von Dingen, die man selbst nicht verstand, seine senile Zielgruppe unterhielt.

Stefan Niederwieser am 19.02.2010 um 17:18 | Kommentare | Permalink

Stefan Niederwieser

Sleevefaces verfolgen uns. Nach einem ersten Trendspotting, einer Umkehrung des Trends in Richtung Sleevekollagen und Sleevefaces in Buchform, fasst nun dieser unterhaltsame Clip in wenigen Augenblicken zusammen worum es bei diesem Retro-Hobby eigentlich geht und wie man für sein Sleeveface die meisten Props bekommt.

 

Stefan Niederwieser am 16.02.2010 um 11:00 | Kommentare | Permalink

Johanna Stögmüller
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Wer schon immer einmal irgendwas mit einem überdimensionierten Darmausgang anstellen wollte, hat jetzt endlich die Möglichkeit dazu! Von 4. März bis 2. Mai präsentiert das Wiener MUMOK in Kooperation mit dem Museumsquartier (im Zuge des MUMOK Skulpturen-Projektes Outside_04) drei große, teilweise begeh-, benütz-, und bespielbare Objekte des niederländischen Künstlerkollektivs „Atelier van Lieshout“ auf dem Vorplatz und im Haupthof des Museumsquatiers. Eines davon ist der eben erwähnte Darmausgang, die Skulptur „Bar Rectum“, und genau dafür werden Projektvorschläge zur Bespielung gesucht. KünstlerInnen, Kulturinstitutionen bzw. KunstvermitterInnen sind eingeladen, ihre Vorschläge in einer Kurzbeschreibung (max. eine A4 Seite) zu skizzieren. Der Innenraum der Bar ist ca. 30 m2 groß und bietet max. 15 Personen Platz. Er verfügt über ein Barelement und entsprechende Sitzgelegenheiten und wird entgeltfrei für nicht kommerzielle Nutzung zur Verfügung gestellt. Anmeldeschluss ist der 18. Februar!

Weitere Infos gibt's bei
Tina Lipsky, MUMOK, (tina.lipsky@mumok.at) oder Elisabeth Hajek, quartier21/MQ, (ehajek@mqw.at)

 

Johanna Stögmüller am 15.02.2010 um 10:08 | Kommentare | Permalink

Stefan Niederwieser

Neues aus dem Priesterseminar St.Pölten. Auch wenn die Hersteller dieses Clips behaupten er sei in der Schweiz gedreht worden, wissen wir, dass er in Wirklichkeit nur die jüngsten Ausschweifungen der katholischen Nachwuchshirten in Niederösterreich stilsicher eingefangen hat. Noch einmal unter seinesgleichen ordentlich abraven, bevor man nach der Priesterweihe wegen des Zölibats nur noch mit Messwein seinen Spass haben kann. Wer könnte unter den Umständen für solche Bubendummheiten nicht Verständnis haben?

Obacht: beinhaltet Bilder wild feiernder Männer, die sich gegenseitig weiße Flüssigkeit ums Maul schmieren.

Stefan Niederwieser am 10.02.2010 um 13:58 | Kommentare | Permalink

Stefan Niederwieser
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Ein Facebook-Foto macht derzeit die Runde: "Die Polizei Dein Freund und Helfer!
Nicht jeder verträgt Kaffee am Morgen, also ...." steht da ganz lapidar darunter. Erdem Tunakan (ja, der von Pulsinger und Tunakan) hat es gepostet. Die versammelte Web 2.0-Meute denkt dabei natürlich sofort an eine illegale Amtshandlung. Frechheit. Dass der freundlich Herr in grün sich einen Scherz mit Omas Backpulver erlaubt oder das weiße Zeug vielleicht gerade säuberlich aus der seiner Nase hinaus bläst, daran denkt natürlich niemand.

(via Niko Alm)

Stefan Niederwieser am 09.02.2010 um 13:14 | Kommentare | Permalink

Stefan Niederwieser
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Thanksgiving ist vorüber, Fasching steht vor der Tür. Dank Internet hat man mittlerweile die Bestätigung, dass man sich mit nerdigen Outfits aus dem Haus trauen darf und zumindest von den Freunden in den Social Networks nicht schief angeschaut wird. You and 32 Friends Like Your Carnival Dress. Bei dieser Verbeugung vor "Where The Wild Things Are" gut möglich.

(Danke @dennisowitsch)

Stefan Niederwieser am 28.01.2010 um 20:47 | Kommentare | Permalink

Stefan Niederwieser
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Manchmal hat ein gedrucktes Magazin eindeutig Nachteile gegenüber der digitalen Zweitheimat. Ein Punkt wär da etwa das leidige Platzproblem. Wenn wir nämlich für unsrer geliebten Rubrik persönlicher Charts halbe Romane geliefert bekommen, musste man vor Jahrzehnten noch abwinken. Zum Lesen und Nachschlagen kann man das Ganze heute auf The Gapsite verfrachten. Wie im Fall von Erwin Uhrmann, der sich offenbar einige Mühe gemacht hat.

 

Top 10 Sätze aus Büchern zum Lesen und Nachschlagen

 

„Meistens sind die Menschen, sogar Bösewichte, wesentlich naiver und einfältiger, als wir annehmen..“
Aus: Fjodor Dostojewskij, Die Brüder Karamasow, Fischer, 2007, S. 19

 

„Je eher ich gehe, desto eher bin ich wieder da, und dann haben wir ein Feuer und du hast keine Angst mehr.“
Aus: Cormac McCarthy, Die Straße, Rowohlt, 2008, S. 67

 

„Am Morgen jenes sonderbaren Tages erwachte ich mit dem Gefühl, es müsse Winter sein.“
Aus: Hannelore Valencak, Das Fenster zum Sommer, Residenz Verlag, 2006

 

„Ich hob einen Stein auf, und der Stein in meiner Hand war schwarz und schwer, undurchdiringlich für den Blick, wie ein Klumpen Nacht.“
Aus: Curzio Malaparte, Die Haut, Fischer, 2008, S. 188

 

„Eines Tages wird etwas geschehen, und sie werden Partei ergreifen.“
Aus: Graham Greene, Der stille Amerikaner, Rowohlt, 1963, S. 137

 

„Das Fabelhafte daran ist, dass man keine Schmerzen hat“, sagte er, „daran merkt man, dass es anfängt.“
Aus: Ernest Hemingway, Schnee auf dem Kilimandscharo, Rowohlt, 1961, S. 87

 

„Aber ihr Gesicht wirkte erleichtert und zufrieden: Die Miene eines Menschen, der gerade etwas vollendet hat, ein schreckliches Meisterwerk; es war ein Gesicht wie zugeklappte Lehrbücher, wie verriegelte Türen, wie gelöschte Lichter, oder aber, wie nach einer Verbeugung, mitten im schwirrenden Applaus, wenn die schweren roten Vorhänge sich schlossen.“
Aus: Marisha Pessl, Die Alltägliche Physik Des Unglücks

 

„Gatsby glaubte an das grüne Licht, an die rauschende Zukunft, die Jahr um Jahr vor uns zurückweicht.“
Der große Gatsby, Diogenes, 1974, S. 189

 

„Denn die Literatenkaffehäuser haben eine tödliche Wirkung auf den Schriftsteller, das ist die Wahrheit.“
Aus: Thomas Bernhard, Wittgensteins Neffe, Suhrkamp, 1982, S. 141

 

„Humans, as it turns out, cannot hibernate.“
Aus: Bill Streever, Cold; Little, Brown & Company, 2009, S. 78

Stefan Niederwieser am 20.01.2010 um 14:28 | Kommentare | Permalink

Johanna Stögmüller

David Schalko hat ein Buch beschrieben und der Czernin Verlag wird jetzt verklagt. Von Stefan Petzner nämlich, der sich Monate nach der Buchveröffentlichung (130 Seiten ohne Bilder sind halt echt nicht so schnell gelesen) in dem literarischen Werk „Weiße Nacht“ in der Figur des Thomas wiedererkennen will. In der Klageschrift heißt es unter anderem: „Die Solariumbräune ist allgemein bekannt und wurde bereits mehrfach öffentlich diskutiert.“ Außerdem sei es „allgemein bekannt, dass der Antragsteller den Begriff „Lebensmensch“ im Zusammenhang mit Dr. Jörg Haider kreiert hat“. Weil die Leute vom Czernin Verlag aber natürlich keine Nasen sind und schon damit gerechnet haben, dass auch die akademische Auseinandersetzung mit Udo Jürgens und Delphintatoos jemandem bekannt vorkommen könnten, haben sie die Schrift des Anstoßes vor der Veröffentlichung von einem Anwalt überprüfen lassen. Der kam zu dem Schluss: alles Satire. Und was die bekanntlich darf, wissen wir ja.

Die filmische Glosse von Wolfgang Beyer (gestern im Kulturmontag zu sehen) gibt's zum Wieder- und Nachsehen hier.

Johanna Stögmüller am 19.01.2010 um 12:39 | Kommentare | Permalink

Stefan Niederwieser

Mapping ist das Leitmotiv, das Festivalthema heißt trotzdem "Dimensions". Gut, diese seltsamen Namensgebungen dürften in einer Eigendynamik von Festivals begründet liegen. Sound:frame 2010 wird sich zentral mit der visuellen Kunsttechnik des Mapping beschäftigen. Einen Festivaltrailer mitsamt großen Teilen des Programms gibt es schon und The Gap wird sogar ein Heft dort vor Ort vom Stapel lassen. 17. April schon mal eintragen: Jake The Rapper und Channel-F werden aufspielen. Heissa.

Stefan Niederwieser am 18.01.2010 um 16:36 | Kommentare | Permalink

Stefan Niederwieser

Die Todessehnsucht ist ein Meister aus Österreich. Neuerdings ergibt sich mit Soap & Sellyy fast schon ein aufgelegtes Dream Team der Nachgeschöpfe. Kunst & Krempel, Prä-Emo & Post-Emo, Es & Über-Ich - die Liste möglicher Namen für diese Kollaboration ist fast endlos.

Stefan Niederwieser am 14.01.2010 um 16:41 | Kommentare | Permalink

Lisa Stadler
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Batterien und Akkus will ja wirklich niemand mehr brauchen. Daizi Zheng machte sich dazu ein paar Gedanken und kam auf den Energiespender Zucker als Lösung. Ihr Konzept für ein Bioenergie-Handy sieht zuckerhaltige Softdrinks als Akku vor. Bei akutem Durst kann man dann entscheiden: Kehle kühlen oder Akku behalten?

Lisa Stadler am 14.01.2010 um 14:55 | Kommentare | Permalink

Manfred Gram
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Ein Traum wird wahr. Mit Wrap & Roll verliert man Gewicht ohne Diät (Hunger!) und Sport (Schweiß, Gestank, Tränen). Entschlacken mit harten Bandagen á la Hollywood ist zwar teuer, allerdings: Es gibt ganz sicher Menschen, die für ein ähnliches Programm in anderem Kontext (Fetisch. Hechel, hechel) noch mehr hinblättern oder sich schwer strafbar machen.

Manfred Gram am 14.01.2010 um 00:47 | Kommentare | Permalink

Stefan Niederwieser
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Man möchte meinen wer einen auf Heidey Klum macht, kann wenigstens Sedcard richtig schreiben. Nicht so die Sky Kitchen: Titten, Rechtschreibfehler, VIPs und die "verrückteste Party Wiens" - klingt nach einem tollen Abend.

(Dank an Martin Mühl und Tom Enzi)

Stefan Niederwieser am 11.01.2010 um 13:33 | Kommentare | Permalink

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