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Die legendären Primal Scream waren in der Wiener Arena zu Gast und hatten ihre Neffen dabei.
Brighton, England, 2004. 4 Studenten des Brighton Institute of Modern Music beschließen eine Band zu gründen und taufen sie The Kooks. 3 Monate später unterschreiben sie bei Virgin Music, veröffentlichen mit 'Inside In/Inside Out' (2006) - das sich 2 Millionen mal verkauft - und 'Konk' (2008) zwei Alben und sind spätestens seit Letzterem endgültig im Mainstream angekommen.
Glasgow, Schottland, 1982. Ein paar Schulfreunde gründen beeinflusst von Punk und New Wave die Band Primal Scream, die aber erst 1986 in die Gänge kommt, als ihr Sänger seinen Job als Drummer bei einer Band namens The Jesus and Mary Chain kündigt. 1987 erscheint das Debüt 'Sonic Flower Groove' dem 8 weitere Studioalben folgen. 27 friktionsgefüllte Jahre und einige Besetzungswechsel später haben Primal Scream geschätzte 10 Millionen Alben verkauft und spielen immer noch live.
Gestern Abend standen beide Bands auf der Bühne der Wiener Arena. Die Veteranen Primal Scream gaben den Support-Act, neue Publikumsschichten erschließen sich nunmal nicht von alleine. Ob sie das junge Publikum erreichen konnten, es ist zumindest fraglich. Musikalisch großartig merkte man der Band im Laufe des Sets immer mehr an, dass es nicht so richtig Spaß macht. Durchaus nicht unverständlich.
Hochprofessionell gut gelaunt im Gegensatz dazu The Kooks, die ihr Publikum von Beginn an in der Tasche halten und es auch bis zum Ende nicht mehr rausließ. Ein souveränes wie sympatisches Potpourri ihrer beiden Alben und 80 Minuten später war der Spuk in der ausverkauften Arena aber schon wieder vorbei.
Ein durchaus gelungener Konzertabend, auch wenn irgendwas verkehrt schien.



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