Tapetenwechsel?
17.06.2008
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Latte Art - Kunst goes Häferl

von    


Caffè Latte und Latte Macchiato liegen bereits seit Längerem voll im Trend. Neu ist jetzt das kunstvolle Verzieren des Milchschaums, die sogenannte Latte Art. Die AMA sucht nun den österreichischen „Latte Star“. Prominentes Testimonial der Aktion ist Georg Branny. Der österreichische Staatsmeister in Latte Art und Coffee-in-Spirits im Interview.

Bild: Georg_Branny.jpg



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Dieser Artikel ist mir was wert:

Baristas sind hierzulande ja noch eher außergewöhnlich. Wie kommt man dazu?
Barista kommt ja eigentlich aus dem Italienischen und bedeutet Barkeeper oder auch Barbesitzer. Durch US-Kaffee-Hausketten hat sich die Bezeichnung überall verbreitet, sodass es mittlerweile auch Stellenanzeigen dafür gibt. Das sind dann aber oft ungelernte Arbeitskräfte. Das Handwerk Barista muss man von der Pike auf lernen. Man braucht auch ein gewisses Grundverständnis von Chemie, Physik und natürlich Geschick. Es gibt mittlerweile eigene Ausbildungen dafür. Auch wenn das vielleicht einfach aussieht, ist das eigentlich ziemlich schwer.

Hat sich für Sie etwas geändert, seit Sie Testimonial für „Latte Star“ sind?
Erst durch die „Latte Star“-Werbeaktion sind viele Leute auf die Kunst der Kaffee-Zubereitung aufmerksam geworden. Ich bekomme sehr viel positives Feedback und werde auch erkannt und angesprochen.

Betreiben Sie ein Kaffeehaus?

Meine Eltern führen ein Kaffeehaus im 9. Bezirk in Wien. Dort konnte ich anfangs auch trainieren. Aber um das professionell zu betreiben, braucht man ganz anderes Equipment, das ich jetzt privat besitze. In Wien gibt es derzeit kein Kaffeehaus, das diese Art von Kaffeezubereitung anbietet.

Sie werden immer zitiert, dass sie nur Frischmilch verwenden, warum?
Frischmilch hat die beste Qualität in geschmacklicher Hinsicht. Aber auch wenn es sich um Frischmilch handelt, bedarf jede Kaffeeröstung einer eigenen Milch. Man muss herausfinden, welche Milch am besten zum Kaffee passt. Österreich ist dafür natürlich ein tolles Land, da es so viele verschiedene Milchsorten mit sehr hoher Qualität gibt. Trotzdem ganz wichtig: Es handelt sich um ein Kaffeegetränk mit Milch, das heißt: Der Kaffeegeschmack muss dominieren.

Sie verwenden also keine Haltbarmilch?
Ich nicht, nein. Aber in der Gastronomie kommt das sehr oft vor. Das hat aber mit Lagerung und Verbrauch zu tun – also ökonomische Gründe.

Wie trinken Sie ihren Kaffee am liebsten?

Ich bin eigentlich für alles offen. Ich arbeite derzeit aber daran, Kaffee in den Barbetrieb überzuführen. Also Kaffee weg aus der traditionellen Rolle als Muntermacher oder als Frühstücksgetränk zu bringen. Dafür experimentiere ich viel mit Fruchtsäften und Alkohol. Ich versuche auf verschiedene Art und Weise, neue Getränke zu kreieren.

Alle Infos: www.lattestar.at

______________________________(Advertorial)

 

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Und von Sojamilch...

...war mal wieder nicht die Rede :-(


sober am 19.06.08 um 22:58 | Antworten



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