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Am schönsten Festivalgelände Österreichs - in Wiesen - wurde mit dem Two Days A Week der Abschluss der Open Air-Saison 2009 zelebriert. Durchaus in Würde.
Es war eine sichere Bank. Die Toten Hosen könnten auch 10 Konzerte pro Jahr in Österreich spielen, jedes wäre ausverkauft. So gaben sie auch bei dem letzten Festival der Saison ein würdiges Zugpferd und zeigten The Offspring, Headliner des ersten Tages und im Vergleich zu den Düsseldorfern noch Jungspunde, wie man auch nach gefühlten 50 Jahren des Punkrockerdaseins noch eine professionelle Show abliefert. Ganz ohne Raunzerei, und mit ganz viel - wenn auch einstudiertem - Charme.
Ansonsten hielten sich die erwähnenswerten Auftritte in recht engen Grenzen. Die Guitar Hero-Band Dragonforce, die von solchen Bezeichnungen natürlich nichts hält aber trotzdem damit leben muss, brillierte zwar technisch, den Wind machten aber hauptsächlich die Ventilatoren.
The Sorrow aus Vorarlberg hingegen machten den Wind ganz alleine. Ihr treibender Metal hat sie nicht nur in die Nominiertenliste der diesjährigen Amadeus Awards gebracht, sondern ihnen auch in Wiesen einige neue Fans bescherte.
IAMX konnte mit einem düsteren und sehr treibenden Set überzeugen, dessen optischer Aufbau phasenweise an Marilyn Manson erinnerte, und bot mit Sicherheit den künstlerisch anspruchsvollsten Auftritt der beiden Tage.
Die beiden Co-Headliner, The Cavalera Conspiracy rund um Max und Igor Cavalera am ersten bzw die auch schon in die Jahre gekommenen Skatepunks von Millencolin boten nicht viel Neues, dies dafür ziemlich souverän und mit viel wohlwollender Resonanz aus den Reihen.
Auch wenn eine etwas gewagtere Programmierung durchaus wünschenswert gewesen wäre, so war es doch ein gelungener Abschluss der Festivalsaison. Adios und bis nächstes Jahr also, am Festivalgelände Ihrer Wahl.



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