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Das MS Dockville in Hamburg. Ein Festival, am Wasser gebaut, das mit Charme nicht geizt und zum Entdecken ermutigt. Gemeint ist nicht nur das Gelände.
MS Dockville 2012, James Blake, Foto: Pauline Fischer
„Die andächtige Stille im Publikum, sorgte für eine besondere Atmosphäre. Allerdings für einen Festivalheadliner zu melancholisch.“ – Konstantin, 22
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NächstesDas MS Dockville, welches letztes Jahr so furchtbar im Schlamm versank, stand aus dem Sud wieder auf und lächelte dieses Jahr der Sonne entgegen. Das Line-Up strahlte nicht (nur) wegen der Headliner - James Blake, Tocotronic & Hot Chip -, es waren die kleinen Juwelen, die es zu entdecken gab. Neben den österreichischen Bilderbuch, waren aufstrebende Bands wie die großartigen Niki & The Dove, Boy & Bear, Dillon, Daughter, Purity Ring, die geloopten Saxophone von Tune Yards und die energetischen Isländer Retro Stefson dabei (das komplette Line-up gibt es hier).
Neben der Musik konnte man sich bei geführten Spaziergängen die ausgestellten Kunstwerke erklären lassen. Allerdings blieben diese eher im Hintergrund und erregten im Vergleich zur Location nicht allzu großes Aufsehen. Zur Atmosphäre, die durch Kräne, vorbeifahrende Containerschiffen und beleuchteten Fabriksgebäuden geprägt war, trug das Kunstcamp aber alle mal bei.
Das Publikum war geprägt durch mit Glitter übersäten Gesichtern und älter als man es erwarten würde. Einige Zitate der Besucher stehen unter den Bildern in der Galerie.
Das MS Dockville setzt auf Charme und es funktioniert allemal sich in die Hamburger Szenerie des Hafens zu verlieben. Nächstes Jahr gerne wieder. Gute Eindrücke des Festivals lassen sich auch dem liebevoll produzierten Promo-Video entnehmen.


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