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Schnell noch die Nase pudern und ab geht’s in die Kunsthalle. Zu sehen gibt es Fotografien der Sammlung F.C. Gundlach aus den 1920er Jahre bis heute, die sich dem inszenierten Bild der Kleidermode und der Ästhetik der Modefotografie widmen.
Frieda von Wild, 1988 Foto: Sibylle Bergemann
Während Modemagazine wie Vogue und Elle ein Maximum an Inszenierung verlangten und Fotostrecken in der grellen Karibiksonne produzieren ließen, hielt sich Sybille Bergemann an die Wirklichkeit. Die berühmteste Modefotografin der DDR und Mitbegründerin der Berliner Agentur Ostkreuz, hat einmal erklärt: „Mich interessiert der Rand der Welt, nicht die Mitte.“
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NächstesImmer wieder zeigt die modefotografische Visualisierung von Glamour, Eleganz und Weiblichkeit den Einfluss zeitgleicher Kunstströmungen und tradierter Bildformeln am Schnittpunkt zwischen Kleiderindustrie, Konsumismus und Gestaltungswille. Die Ausstellung »Vanity Fair - Mode / Fotografie aus der Sammlung F.C. Gundlach« bringt circa 200 wegweisende und unbekannte Aufnahmen zur Schau.
F.C. Gundlach, selbst Modefotograf, hat in 30 Jahren eine der größten privaten Fotografiesammlungen im deutschsprachigen Raum aufgebaut. Für ihn ist die Modefotografie einer der wichtigsten Indikatoren gesellschaftlicher Verhältnisse: „Modefotografien sind immer Interpretationen und Inszenierungen. Sie reflektieren und visualisieren den Zeitgeist der Gegenwart und antizipieren denjenigen von morgen.“
Vanity Fair
21. Oktober - 12. Februar 2012
Kunsthalle Wien, Halle 1


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