Je Suis Street Art

Erhebt eure Marker und Sprühdosen! Natürlich waren in der vergangenen Woche auch viele Sprayer Charlie. Wir haben bewegende Street Art für Charlie Hebdo gesammelt.

Aus rechtlichen Gründen werden Artikel aus unserem Archiv zum Teil ohne Bilder angezeigt.

Parolen, Demonstrationen, Hashtags, Instagram. Menschen zeigten sich auf alle möglichen Arten solidarisch mit Charlie Hebdo. Millionen Menschen versammeln sich um gemeinsam zu trauern, Experten geben Interviews, fragwürdige Parteien und Bewegungen missbrauchen die Tragödie für ihre Zwecke. Solidarische Zeichnungen bekannter Karikaturisten gehen viral, auch The Gap hat über österreichische Satiriker berichtet.

The Medium is the Message

"Je suis Charlie" wird zum Wort, das Wort wird zur Botschaft. Neben den medialen Bildern, welche die Tage nach dem Attentat dominierten, lässt man sich auch abseits des Mainstreams, in den Bahnhöfen, den Parks und Stadtbögen, von Charlie inspirieren. Ob in den Banlieues Frankreichs oder dem Osten Londons, Graffitikünstler und Tagging-Kids besprühen Hauswände und öffentliche Verkehrsmittel mit Hebdo-Motiven.

Wenn man zu den wenigen Personen gehört, die von Sprühkunst nicht sonderlich viel halten und Wandfarbe als zerstörerischen Akt des Vandalismus abtun, kann man sich hier überzeugen lassen. Graffiti ist ja auch das: Reaktion, Konter, politisches Statement. Letzteres in diesen Tagen auch ganz explizit. Der neue Banksy stellte sich zwar als Nicht-Banksy heraus, aber viele andere Sprayer haben sich von den Vorfällen inspirieren lassen, auf Wänden, Hochhäusern und Hinterhöfen.

Die bunten Reaktionen sind eine gelungene Ergänzung zu den bekannten Anteilnahmen, vielleicht bald auch am Donaukanal zu sehen. Als Inspiration dafür dienen die Bilder in unserer Gallery.

Bild(er) © Personen im Foto, letzte Reihe:\\r\\nHarald Waiglein (Homebase, Direktorium des Europäischen Schutzmechanismus ESM), Martin Stiksel (Mitbegründer Last.fm)\\r\\nMitte, von links nach rechts: Clemens Haipel, Claudia Schäfer (Zara, Zivilcourage und Antirassismus), Stefan Pollach (Agentur Media Conult), Martin Blumenau (Chefcontroller), Monika Eigensperger (Leiterin FM4), Markus “Makossa” Wagner-Lapierre (Musikchef FM4), Matthias “Functionist” Schönauer (Leiter FM4 Produktion), Andreas Ederer (Musikredaktion), Pamela Russmann (Fotografin)

Vorne, von links nach rechts: Robert Rotifer (FM4 Heartbeat, Popfest-Kurator), Gerald Votava (Projekt X), Eva Umbauer (FM4 Heartbeat), Dirk Stermann, Christoph Grissemann, Marian Schönwiese, Christian Lehner (FM4 New York, jetzt FM4 Berlin), War nur kurz dabei und weiss nicht mal FM4 selbst, Hannes Eder (General Manager Universal Music Austria, zeitweilig Starmania Scharfrichter), Florian Horwath (Musiker)\\r\\nEine grössere Version des Fotos gibt es hier.
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