Es wird berichtet, dass in den ersten Monaten der Pandemie zwischen 1,8 Millionen und 5,7 Millionen Amerikaner an der pandämonischen Schweinegrippe erkrankt sind – so hat das US Zentrum für Seuchenbekämpfung (CDC) jüngst eruiert. Potz Schneuz, das sind ja mal echt geile Zahlen, ist allerdings zugegeben auch eine obertransfette Unschärfe. Aber lassen wir uns mal folgendes Zitat von orf.at wie eine Schluckimpfung unter der Zunge zergehen: "Um auf die gigantischen Infektionszahlen zu kommen, ging die Behörde davon aus, dass die meisten Fälle harmlos verliefen und die Betroffenen weder auf das Virus getestet noch ärztlich behandelt wurden." Wow, was für 'ne Behörde, wa ...? Aber moment, da schrillen doch die Alarmglocken?? Sofortcheck: Geht es dir einigermaßen gut liebe Leserin, lieber Leser? In den letzten paar Wochen mal niesen müssen, oder gar zwischendurch zweimal trocken aufgehustet, und dann gings wieder? Dann karrst du deine vermeintliche Phantomgesundheit jetzt aber schleunigst in die nächste Seuchenstation, weil mit an sicheren Unfug grenzender Wahrscheinlichkeit hast du den Flu, und gehörst sofort auf-, zu- und niedergespritzt. Weil harmloser Verlauf oder nicht, Schweinegrippe bleibt schließlich Schweinegrippe – da hat der Spass auch schon bei 36.8°C seine Grenzen.
Und wen kümmert schon, dass die Menschen sich sowieso schon seit Jahrtausenden ohne ihr Wissen permanent mit Krankheitserregern auseinandersetzen ... viele von diesen "Menschen" die da nie zum Arzt gehen sind ja vermutlich sowieso al-Qaida-Schläfer. Und unter uns gesagt, irgendwie muss das CDC ja seine Millionenzahlen zusammenkratzen, sonst gibt das keine Schlag-, sondern maximal eine Streichelzeile ...
Fazit: All hail the drama queen. An dieser Stelle aber jedenfalls Empfehlungen an den Prakti von orf.at, der diese hochinteressanten Neuigkeiten dankenswerterweise fehlerfrei von der Associated Press runterübersetzt hat.
Freigeist
beackert Geopolitik und geistige Horizonte, und vermittelt ganzheitliches Wissen bzw. gefährliches Halbwissen. Ganz in Völkerball-Manier steht der Freigeist dabei stets hinter der Linie, schießt in kurzen Würfen den gegnerischen Buben prinzipiell in den Unterleib, und zielt bei den Mädchen dafür immer nur auf die Brillen.



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