Tapetenwechsel?
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Werner Schröttner
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Schon am 23. Juli zogen die Freunde des Wohlstands durch Wien, um für ihre Interessen (keine Bankensteuer, keine Transaktionssteuer, die Rückkehr von Karl-Heinz Grasser als Finanzminister, usw.) zu demonstrieren (siehe Video). Dabei vergaßen sie auch nicht auf ihren Vorzeigehelden Helmut Elsner, für den vor der Jusitzanstalt Josefstadt eine Schweigeminute eingelegt wurde.

Nach der "jüngsten Fehlentscheidung", wie es in einer Presseaussendung heißt, zeigen sich die Freunde entsetzt darüber, dass der Ex-Generaldirektor seinen Lebensabend in einer finsteren Zelle verbringen muss, obwohl der schwer Herzkranke doch so dringend die Höhenluft seines früheren Penthouses benötigen würde.

Die nächste Kundgebung der Freunde des Wohlstands ist bereits in Planung: Im November wird im Rahmen der Luxusmesse für die Sicherung des heimischen Finanzplatzes demonstriert.

Social Impact
Die Linzer Aktionsgemeinschaft Social Impact machte in den letzten Jahren mit unregelmäßigen Polit-Aktionen immer wieder auf sich aufmerksam. So wurden Bierdeckel als Massenmedium verwendet, fremdsprachige Ortstafeln in Linz aufgestellt oder die FPÖ-Abschlusskundgebung im Oberösterreichischen Landtagswahlkampf infiltriert. Wir freuen uns schon auf den nächsten Einsatz.

Werner Schröttner am 22.09.2010 um 21:54 | Kommentare | Permalink

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Vier Wochen nach dem Unterhosen-Bomber ist also ein neuer Bin-Laden-Podcast aufgetaucht, in dem selbiger sich zum weihnachtlichen Anschlagsversuch von Detroit bekennt. Ist ja leicht dahingesagt, aber da könnte er schon mal ein bissl genauer werden. War er denn zB. jener gepflegte Gentleman, der Umar Faruk Abdulmutallab problemlos durch die Kontrollen geschleust hat? Oder war er vielleicht jener mysteriöse Mann in Orange, der den Schritt-Terroristen seelenruhig im Flugzeug gefilmt hat, und der vom FBI geschmäht wird wie ein Hundstrümmerl vor der Eisdiele? Gut, verkleiden wird sich der Osama als Most Wanted ja sicher gut können – zumindest sicher besser als jener fette Penner, der sich seinerzeit mehr schlecht als recht für ein paar lausige CIA-Dollar seinerseits als Osama Bin Laden faschingsverkleidet hat. Aber über diese Dinge kann man ja mal in aller gebotenen Ruhe nachdenken, während einem beim nächsten Urlaub mittels Nacktscanner bis ins Arscheloch reingeschaut wird.

Nichtsdestotrotz fragt man sich allerdings, warum es denn so lange gedauert hat bis der neue Podcast überhaupt rausgekommen ist. War er denn über die Weihnachtsfeiertage noch Heli-Boarden, oder hat OBL gar sein DSL nicht bezahlt?

Die wahrscheinlichste Erklärung ist zuweilen, dass die CIA Studios, die auch schon die bisherigen Tapes rausgebracht haben, ein Kompatibilitätsproblem der geheimen Sprach-Software mit dem neuen Windows Media Player unter Windows 7 hatten. Die lange Verzögerung bis zur letztlichen VÖ erklärt jedenfalls den eher dürftigen medialen Impact bzw. den niedrigen Einstieg in die iTunes Podcast Charts. Und bitte: spätestens bei "from Osama to Obama" greifst du dir ja wirklich fremdbeschämt aufs Hirn & hörst sofort wieder Söllner. Auch OBL selbst würde aus Scham über den miesen Kalauer sicher am liebsten auf der Stelle sterben, hätte er das nicht schon vor 8 Jahren getan. Schaut also schlecht aus um die Karriere ... man erinnert sich zudem noch daran, dass der Versuch mit der digitalen 24bit-Remastered-Serie vor ein paar Jahren schon ein ziemlicher Schuss in den Ofen war.

Anders als bei Michael Jackson halten die Produzenten das Ableben von OBL derweilen noch geheim (in Geheimdienstkreisen heißt die Operation übrigens angeblich "Milli Vanilli"), einerseits weil Andrew Lloyd Webber das Musical noch nicht fertiggeschrieben hat, andererseits weil man nach Irak, Afghanistan, Pakistan und Jemen vorab noch ein paar Märkte erschließen will.

Vielleicht kommt ja auch was gutes dabei raus wenn die CIA-Software erst mal wieder im Griff ist ... zB. ein unveröffentlichtes Falco-Tape, wo Bin Laden gemeinsam mit Cissy Kraner zu Jeannie Part 4 im Background singt?

freigeist am 25.01.2010 um 23:04 | Kommentare | Permalink

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Es wird berichtet, dass in den ersten Monaten der Pandemie zwischen 1,8 Millionen und 5,7 Millionen Amerikaner an der pandämonischen Schweinegrippe erkrankt sind – so hat das US Zentrum für Seuchenbekämpfung (CDC) jüngst eruiert. Potz Schneuz, das sind ja mal echt geile Zahlen, ist allerdings zugegeben auch eine obertransfette Unschärfe. Aber lassen wir uns mal folgendes Zitat von orf.at wie eine Schluckimpfung unter der Zunge zergehen: "Um auf die gigantischen Infektionszahlen zu kommen, ging die Behörde davon aus, dass die meisten Fälle harmlos verliefen und die Betroffenen weder auf das Virus getestet noch ärztlich behandelt wurden." Wow, was für 'ne Behörde, wa ...? Aber moment, da schrillen doch die Alarmglocken?? Sofortcheck: Geht es dir einigermaßen gut liebe Leserin, lieber Leser? In den letzten paar Wochen mal niesen müssen, oder gar zwischendurch zweimal trocken aufgehustet, und dann gings wieder? Dann karrst du deine vermeintliche Phantomgesundheit jetzt aber schleunigst in die nächste Seuchenstation, weil mit an sicheren Unfug grenzender Wahrscheinlichkeit hast du den Flu, und gehörst sofort auf-, zu- und niedergespritzt. Weil harmloser Verlauf oder nicht, Schweinegrippe bleibt schließlich Schweinegrippe – da hat der Spass auch schon bei 36.8°C seine Grenzen.

Und wen kümmert schon, dass die Menschen sich sowieso schon seit Jahrtausenden ohne ihr Wissen permanent mit Krankheitserregern auseinandersetzen ... viele von diesen "Menschen" die da nie zum Arzt gehen sind ja vermutlich sowieso al-Qaida-Schläfer. Und unter uns gesagt, irgendwie muss das CDC ja seine Millionenzahlen zusammenkratzen, sonst gibt das keine Schlag-, sondern maximal eine Streichelzeile ...

Fazit: All hail the drama queen. An dieser Stelle aber jedenfalls Empfehlungen an den Prakti von orf.at, der diese hochinteressanten Neuigkeiten dankenswerterweise fehlerfrei von der Associated Press runterübersetzt hat.

freigeist am 30.10.2009 um 10:46 | Kommentare | Permalink

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Mitte Oktober, 3.5 Grad Celsius in Wien – ja, die Globale Erderwärmung ist einfach nicht aufzuhalten. Weil Global Warming kann auch bedeuten dass es kalt ist! Oder halt warm. Oder ganz angenehm. Oder regnen oder schneien. Das ist aber ganz logisch, so wie die g'sunde Watsch'n (Schellis sanis) ein Zeichen von liebevoller Fürsorge ist ... was ja auch nur rein oberflächlich paradox erscheint. Ist aber auch egal, die Grippewelle kommt auch bei globalerwärmten kalten Wintern daher, und deswegen wird jetzt erstmal so richtig reingeimpft. Mach doch also einfach mit – wer die Menschenrechte hochhält, muss auch die Menschenlinke hinhalten.

Aber was ist damit, dass H1N1 genauso unarg wie eine normale Grippe ist? Dreimal drauf gerotzt. Österreich ist schließlich ein Luxusland, und deswegen kaufen wir einfach mal auf Halde ein, weil was man hat, das hat man. So wie zB. die acht Millionen Rauch-Kallat-Faschingsmasken von der letzten Grippe-Pandemie, die drei Jahre in einem Lager dahingegammelt sind. Aber jetzt sind sie ja wahrscheinlich schon schön trageweich, und deswegen werden sie auch schon bald in die Arme der sehnsüchtig wartenden Österreicher und -innen laufen können.

Ziemliches Glück gehabt allerdings, dass der Baxter-Impfstoff schon von der EU freigegeben worden ist. Und der kleine Celvapan ist ja auch ein richtiger Musterschüler, weil andere Medikamente brauchen dafür mehrere Jahre an Tests, Ansagen und Referaten vor der ganzen Klasse (oder müssen nach zweimaligem durchfallen überhaupt in die Blödelschule). Aber wenn der gefährlich unangenehme Rinnepopel mit Bellohusten droht, dann mahlen die Mühlen der EU halt schneller als wenn es sagen wir mal um einen jahrhundertelang bewährten natürlichen Süßstoff ginge, der seit 12 Jahren nicht freigegeben wird, auf dass man ihn sich in seinen gepflegten Morgenkakao rühren möge. Wahrscheinlich sollte man also einfach einen Impfstoff draus machen.

freigeist am 16.10.2009 um 11:16 | Kommentare | Permalink

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Penn and Teller über die globale Erwärmung, den bigotten Propheten Al Gore, Ablasshandel mit Carbon Credits und anderen Ramsch aus der Wühlkiste des schönen neuen Ökofaschismus. Empfehlenswerte und unterhaltsame 30 Minuten. Und CO2-schonend auch, weil man gar nicht erst mit dem Q7 ins Autokino muss, wo dann eh wahrscheinlich irgendwann dieser beschissene Eisbär durchs Bild läuft, weil der mit seiner abgetriebenen Scholle nach drei Jahren endlich mal hierzulande am Ufer vom Donau-Oder-Kanal angeschwemmt wurde.

http://video.google.com/videoplay?docid=-5329857034306331360

freigeist am 11.06.2009 um 17:03 | Kommentare | Permalink

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Nach Autos, Rindern und zuletzt sogar Urwäldern sinds jetzt mal die Dicken, die ihr Fett abkriegen und das neue Trend-Feindbild bei Kleinkunst-Wissenschaftlern und Befürwortern des gern gesehenen "Global Warming" stellen. Weil sie mehr Essen und mehr Sprit verbrauchen. Gut, wir sehen das ja nicht ganz so einseitig, und finden eigentlich, dass dann sogar eher die zwanghaften Jogger und Fitness-Freaks die Schuldigen sind. Die, die jedes Kohlehydrat einzeln verbrennen, und die dabei entstehende sinnlose Wärme auch panisch wieder and die völlig überforderte Umwelt abgeben. (Unsere Pummelchen speichern wenigstens für die nächste Eiszeit.) Aber passt schon, wir finden das eh trotzdem irgendwie super. Und pflanzt bitte endlich eure synthetischen Bäume – am besten auf einem frisch gerodeten Amazonasgebiet.

www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-1172249/Being-fat-causes-global-warming-say-scientists.html

freigeist am 22.04.2009 um 00:05 | Kommentare | Permalink

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