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Old School Open Source
Am 5. Feber eröffnet Wiens erster offener Bücherschrank. Der freie Austausch von Wissen - und notfalls Unterhaltung - ist das Ziel.
So kann das aussehen, wenn das Netz in die Wirklichkeit zurückstrahlt. Gut, offenen Wissensaustausch hat es möglicherweise auch früher schon gegeben; für cirka drei Sekunden kurz nachdem damals im Hochmittelalter die ersten Universitäten gegründet wurden. So wirklich (also für uns sichtbar) greift diese Idee erst wieder mit Open Source, dem Hinterfragen der Grundfesten des Urheberrechts, offenen Lizenzen und mit Creative Commons um sich.
Jetzt geht die Idee wieder ein Stück weit zurück in die Wirklichkeit: am 5. Feber eröffnet um 14 Uhr Wiens erster offener Bücherschrank im siebten Wiener Bezirk seine nagelneuen Türen aus bruchresistentem Glas. Bringen, nehmen, lesen, tauschen ohne den schnöden Mammon - das ist die Devise. Frank Gassner hat das weltweit grundsätzlich nicht ganz neue Projekt auf die Beine gestellt. Dass nicht einfach nur alter Schrott in den Regalen absickert, dafür soll ein Kleber sorgen, der die Bücher für den offenen Gebrauch deutlich, aber formschön kennzeichnet.
Offener Bücherschrank
Eröffnung 5.2. 2010, 14Uhr
Ecke Zieglergasse / Westbahnstrasse


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