Tapetenwechsel?
austrofreds star-tagebuch

Das Austrofred Tagebuch - 07.05.2009

Austrofred


Na, das habe ich wieder Not gehabt. Gerade noch singe ich in an dieser Stelle ein Hohelied auf das österreichische Hausschwein, und akrat vermelden sie die Schweinegrippe.

Austrofreds Star-Tagebuch

Nach Mozart, Bilgeri und Kleider Bauer endlich wieder mal ein echter Star aus dem Mutterland: Austrofred. Das Starsein vom Alpenkönig und Menschenfreund ist ab sofort hautnah von der Quelle weg bei uns mitzuverfolgen ... noch mehr ins Fleisch geht's dann nur noch unter www.austrofred.at

Foto © Ingo Pertramer



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Aber gottseidank müssen wir deswegen ja keine (panierte) Schweine meiden, sondern nur Mexikoreisende. Da tu ich mir schon entsprechend leichter.

Trotzdem nehme ich die Schweinegrippe nicht auf die leichte Schulter und lasse meine Mitarbeitern täglich in der Früh einen Fragebogen ausfüllen, mit wem sie in der Nacht so Umgang gehabt haben, damit sie da keine Keime von Risikobekanntschaften mit ins Büro schleppen. Bis jetzt ist aber alles im grünen Bereich, und ich erfahre so nebenbei auch einiges über das Privat- und Nachtleben von meinen Kollegen, was ich nicht für möglich gehalten hätte. Insbesondere in Richtung Roman Weinzettl muss ich sagen: alle Achtung, so etwas Exotisches hätte ich ihm gar nicht zugetraut, das gilt ja fast schon als Sportart!

Ich selber habe gestern übrigens auch einen exotischen Umgang gehabt, aber eher in tierischer Form, und zwar habe ich vor einem Gig in der Südsteiermark einen Abstecher nach Ratschendorf gemacht, wo es die größte Kamelherde Österreichs gibt, und ich muss ganz ehrlich sagen: faszinierende Tiere!

Bekannterweise kann ja so ein Kamel zwei Wochen lang ohne Wasser auskommen, was zwar vielleicht in der Steiermark nicht so wichtig ist, aber in der richtigen Wüste - in die kulturelle bringt ja der Austrofred, der einzige bundesweit renommierte Rockkünstler, der für seine Tourneen mehr Kilometer auf Güterwegen als auf der Autobahn hinter sich bringt, immer wieder ein frisches (symbolisches) Grün hinein -, da profitiert das handelsübliche Kamel schon sehr stark von dieser einzigartigen Fähigkeit, die es von allen anderen Säugetieren unterscheidet und sogar abhebt.

Der geringe Wasserverbrauch ist also der USP - der unique selling point - wie wir Marketing-Fachleute nennen, vom Kamel. Ohne diese Fähigkeit wäre ein Kamel nur ein, ehrlich gesagt: schiaches Pferd. Was sagt uns dieses Gleichnis über die österreichische Musikszene? Das herauszufinden ist jedem selber überlassen. Nach sechs Jahren, die ich dieses Tagebuch schon schreibe, solltet ihr eigentlich mittlerweile schon selber so weit sein, dass ihr euch das überlegt und eure eigenen Schlüsse ziehts.

Also: Hirnkastl einschalten, Leute! Irgendwann wird euer Fred einmal nicht mehr sein, dann seid Ihr ganz auf euch allein gestellt.

 

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