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Das Austrofred Tagebuch - 09.04.2009

Austrofred


Vor ein paar Tagen haben sie dem Woiferl Ambros den Fetzen weggenommen, weil er einen Fetzen gehabt hat, und prompt türmen sich bei mir im Kompetenzzentrum die E-Mails, Austrofred, da müsstest du doch etwas darüber schreiben.

Austrofreds Star-Tagebuch

Nach Mozart, Bilgeri und Kleider Bauer endlich wieder mal ein echter Star aus dem Mutterland: Austrofred. Das Starsein vom Alpenkönig und Menschenfreund ist ab sofort hautnah von der Quelle weg bei uns mitzuverfolgen ... noch mehr ins Fleisch geht's dann nur noch unter www.austrofred.at

Foto © Ingo Pertramer



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Das tue ich aber nicht, weil diese Leute wollen ja von mir gar keine tiefergehende Auseinandersetzung mit dem Thema Alkohol am Steuer lesen, sondern sie wollen nur ein paar gefeanzte Schmäh über dem Woiferl sein bekanntes Problem hören und für so etwas stehe ich nicht zur Verfügung. Noch dazu, wo sich der Wolfgang eh schon bei seinen Fans entschuldigt hat und somit nur mehr sich selbst und einem gewissen höheren Wesen Rechenschaft schuldig ist, nämlich dem Bezirkshauptmann.

 

Mir selber haben sie in der Jugend auch einmal den Führerschein weggenommen, wie ich es auch sehr anschaulich in meiner Autobiographie Alpenkönig und Menschenfreund beschrieben habe, von dem kann ich gut nachempfinden, was der Woiferl jetzt empfindet. Wobei, bei mir waren es nicht 1,7 Promille, sondern wesentlich weniger, und das ist schon noch einmal ein Unterschied. Wieviel ich genau gehabt habe, weiß ich gar nicht, weil der damalige Gendarm hat mich gar nicht blasen lassen, sondern er hat das gerochen.

Persönlich, muss ich sagen, stört mich Alkohol beim Autofahren relativ wenig im Vergleich zum Essen in der U-Bahn, was zwar vielleicht weniger gefährlich ist, aber wenn sich da einer mit seinem Bio-Käse neben mich setzt, da werde ich einfach narrisch. Andererseits muss ich mich eh wieder ein bisschen abhärten, weil im Frühling habe ich traditionell immer viele Kinderveranstaltungen, und da muss ich dann gute Miene zum bösen Spiel mit Wurstradln und Eistüten machen, auch wenn ich am liebsten das einen oder andere Gfrast gerne höflich aber bestimmt darauf hinweisen möchte, dass bei einem Austrofred-Gig nicht gejausnet wird, aber als Erwachsener muss man halt immer der sogenannte Vernünftige sein. Naja, dafür zahlen die Eltern durchgängig die Höchstgage, und manchmal geht es sich auch aus, dass ich selber beim singen ein paar Wurstsemmeln verdrücke, und das taugt mir dann schon wieder.

 

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