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Das Austrofred Tagebuch - 11.03.2009
Jetzt muss ich einmal eines klar stellen: Entgegen dem, wie es in den Medien oft dargestellt wird - sicher teilweise auch basierend auf meinem letzten Buch, wo ich mir ja quasi kulinarisch kein Salatblatt vor (geschweige denn in) den Mund genommen habe - bin ich kein reiner Schnitzelesser, sondern ich esse auch viele andere Sachen und alles andere ist wieder einmal ein mutwillige Überspitzung der Medien.
Nach Mozart, Bilgeri und Kleider Bauer endlich wieder mal ein echter Star aus dem Mutterland: Austrofred. Das Starsein vom Alpenkönig und Menschenfreund ist ab sofort hautnah von der Quelle weg bei uns mitzuverfolgen ... noch mehr ins Fleisch geht's dann nur noch unter www.austrofred.at
Foto © Ingo Pertramer
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Oft habe ich ja nicht einmal Guster auf ein Schnitzel, beziehungsweise vergeht er mir auch manchmal. Gestern zum Beispiel gehe ich in Graz in ein Gasthaus hinein, von dem mir schon öfters vorgeschwärmt worden ist, weil sie sehr viel und sehr variantenreich mit Panier arbeiten. Einmal sollen sie eine Münchner Woche gehabt haben, zu Oktoberfestzeit, und da haben sie dann panierte Weißwürste gehabt, kein Schmäh!
Wie ich jetzt aber hineingehe in das Lokal, jetzt sagt doch glatt der Wirt zum mir, Grüß Gott, Herr Austrofred, ja, was bringen denn Sie uns für ein Sauwetter mit! Mehr habe ich nicht gebraucht. Ich habe auf dem Absatz, wie man sagt, kehrt gemacht, habe mir meinen Lodenmantel wieder angezogen und bin wieder hinaus. Weil wie kommt dieser Mensch dazu, dass er mich für das aktuelle Sauwetter verantwortlich macht!? So etwas habe ich nicht Not! Der Austrofred war immer einer, der den Menschen mit seinen Shows die Sonne in die Herzen gezaubert hat, und keine Schneekälte! Wie kann da dieser Affe sagen, ausgerechnet ich bringe das Sauwetter. Das muss ich mir nicht sagen lassen von so einem Wirten, schon gar nicht von einem Steirer.
Zu Fleiß habe ich dann provokativ beim quasi Asiaten gegenüber gegessen, was gach schon ein bisschen eine Umstellung war. Ich habe dann aber so einen japanischen überbackenen Fisch gegessen, das ist gegangen. Aber geärgert habe ich mich schon ein bisschen.


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