Tapetenwechsel?
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Das Austrofred Tagebuch - 16.02.2009

Austrofred


Letzte Woche habe ich in der U-Bahn-Zeitung lesen müssen, dass der Alfons Haider für seine Opernball-Moderation 13.000 Euros abcasht, was in etwas einem Stundenlohn von über 3.000 Euros entspricht.

Austrofreds Star-Tagebuch

Nach Mozart, Bilgeri und Kleider Bauer endlich wieder mal ein echter Star aus dem Mutterland: Austrofred. Das Starsein vom Alpenkönig und Menschenfreund ist ab sofort hautnah von der Quelle weg bei uns mitzuverfolgen ... noch mehr ins Fleisch geht's dann nur noch unter www.austrofred.at

Foto © Ingo Pertramer



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Über so etwas mache ich mir meine Gedanken, weil auf der einen Seite denke ich mir, schön blöd vom ORF - gerade jetzt, wo ihnen eh schon das Gerstl ausgeht -, wo sie doch um ein Drittel davon die Lissi Engstler, den Rainhard Jesionek, den Peter Rapp, den Herbert Prohaska, oder, - ja, wieso eigentlich nicht - sogar mich selber haben könnten, auf der anderen Seite regt es mich unendlich auf, wenn so ein Blattl den quasi kleinen Mann in der U-Bahn mit einer solchen Neidaktion ködern will, weil wenn wir uns einmal ehrlich sind: dem Alfons Haider sein Style ist vielleicht nicht jedem sein Geschmack, aber dass der einen gewissen Status hat und von dem her einen anderen Stundensatz als wie ein McDonalds-Colazapfer, das ist ja irgendwie auch klar. Damit wird wieder nur Stimmung gemacht gegen uns Rock- und Moderationskünstler, damit es dann heißt, die Künstler kriegen zu viel Geld vom Staat respektive vom Staatsfunk, und dann können sie wieder ein wengerl sparen. Nur sparen sie halt dann nicht beim Haider, eh klar, sonder sparen tun sie dann wieder beim Jungkünstler, der eh nichts hat. Scheiß Journalisten teilweise, wirklich wahr!

Ja, viel hat sich bei mir getan in den letzten Wochen, unter anderem die Premiere von meinem Rock-Business-English-Course Learning English with Austrofred im Rabenhof-Theater, wo akkurat der originale Richard Lugner auf einmal zu mir auf die Bühne gekommen ist (bzw. hat ihn der originale Dominik Heinzl ferngesteuert), wo ich mir schon gach gedacht habe, geh leck, was tust du jetzt mit dem Semmeltrenzer. Er hat sich dann aber als ein ganz ein netter älterer Herr herausgestellt und als ein sehr bemühter Seniorenstudent, von dem her hat das schon gepasst. Aber ein wenig komisch bin ich mir schon vorgekommen, wie ich auf der einen Seite mein Show-Beiwagerl, den Weltdrummer Kern Didi sitzen gehabt habe, und auf der anderen Seite einen solchen "Baumeister".

Sonst passt alles, draussen schneibt es.

 

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